23. September 2013

Aufmarsch der Rechten Szene in Wuppertal durch Gegendemonstration vereitelt – SPD Wuppertal mit zahlreichen TeilnehmerInnen vertreten

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Nachdem im Vorfeld bedauerlicherweise alle Bestrebungen gescheitert waren, die sogenannte „Abschlusskundgebung“ der neuen neonazistischen Partei „Die Rechte“ zu untersagen, marschierten die Rechtsradikalen am vergangenen Samstag am Barmer Bahnhof auf – und kamen nur wenige hundert Meter weit.

Denn über 1.000 Wuppertalerinnen und Wuppertaler hatten sich von vormittags um 10.00 Uhr bis nachmittags um 17.00 Uhr den gerade einmal 120 Springerstiefelträgern entgegengestellt und deren beabsichtige Route an vielen Stellen so blockiert, dass die Polizei den Weiterzug der Nazi-Kundgebung nicht gestattete. Unter den Teilnehmern der Gegendemonstration waren mit Manfred Zöllmer und Bell.Bialas.Neumann alle Mandatsträger der Wuppertaler SPD in Bund und Land, außerdem neben ihrem Vorsitzenden Klaus-Jürgen Reese zahlreiche Mitglieder der SPD-Ratsfraktion, viele Dutzend weitere Parteimitglieder und nicht zuletzt eine starke Gruppe von 17 JungsozialistInnen, die gemeinsam mit anderen Demonstranten den Rechtsradikalen den Weg verstellten. „Die Wuppertalerinnen und Wuppertaler haben heute eine glasklares Signal gesetzt,“ so Dietmar Bell, Vorsitzender der Wuppertaler SPD auf der Demonstration: „Gemeinsam ist es allen Demokraten in unserer Stadt gelungen, den neonazistischen Brandstiftern ihren Marsch über unsere Straßen zu verwehren – ein großartiges, beispielhaftes Bürgerengagement!“ Ausdrücklich lobten die Vertreter der SPD-Parteiführung auch die Arbeit der Polizei, die bei einigen Kundgebungen der Rechten Szene in Wuppertal in der Vergangenheit eine öffentlich eher umstrittene Leistung gezeigt hatte: „Wir hatten über Verbindungsleute der Einsatzleitung jederzeit Zugang zu allen Informationen, konnten uns hinter den Absperrungen von der Professionalität der Einsatzkräfte überzeugen, und haben überhaupt die Beamtinnen und Beamten im Einsatz als betont gelassen und souverän wahrgenommen – da ist ein großes Dankeschön fällig,“ resümierte Bell.