10. April 2019

Die Wuppertaler SPD wählt Servet Köksal und Sabine Schmidt zum neuen Führungsduo

56453023_1284152348389387_433213778981552128_nDie Delegierten des SPD Unterbezirks Wuppertal stimmten auf ihrem Parteitag am 6. April 2019 über die Nachfolge des scheidenden Vorsitzenden Heiner Fragemann und seines Stellvertreters Dr. Stefan Kühn ab. Die Versammlung wählte mit sehr großer Mehrheit Servet Köksal (38 Jahre) zum Vorsitzenden und Sabine Schmidt (44) zur stellvertretenden Vorsitzenden der SPD in Wuppertal.

Als neue Beisitzer des 13 köpfigen Unterbezirksvorstands wurden der Juso-Vorsitzende Jonas Klein (21) und der Stadtverordnete Ioannis Stergiopolus (48) gewählt.

Die Delegierten verabschiedeten Fragemann und Kühn mit großem Beifall. Beide hatten die Führung zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen.

Köksal und Schmidt sagten „Die SPD war, ist und bleibt die einzige Partei, die sich seit 156 Jahren mit ganzer Kraft für die Verbesserung der Chancengerechtigkeit für alle Menschen und der Arbeitsbedingungen einsetzt. Die SPD hat den Mindestlohn durchgesetzt. Davon profitieren über 10.000 Menschen alleine in Wuppertal und circa 4 Millionen bundesweit. Jetzt fordern wir den Mindestlohn auf 12 Euro zu erhöhen. Die Erhöhungen des Unterhaltsvorschusses für Alleinerziehende, die abschlagfreie Rente mit 63, die Rückkehr zur Paritätischen Finanzierung der Krankenkassenbeiträge, Verbesserungen beim Wohngeld und Vieles mehr wurden ebenfalls auf Druck der SPD erreicht.“

In Wuppertal setzen sich die SPD und ihr neues Führungsduo unter anderem für den Ausbau von Kitas und OGS-Plätzen sowie den Bau der siebten Gesamtschule ein. Denn gerade auf den Gesamtschulen haben deutlich mehr Kinder eine höhere Chancen Abitur zu machen. Wichtig ist zwar nicht, dass jedes Kind das Abitur macht, wichtig ist aber, dass jedes Kind die gleiche Chance dazu erhält. Das jüngst ca. 500 Kinder mangels Platzangebot an Gesamtschulen nicht angenommen werden konnten, belegt den Bedarf an dieser Schulform.

„Die vor uns liegende Zeit wollen wir nutzen, um den Dialog mit den Wuppertalerinnen und Wuppertaler zu intensivieren. Wir wollen ihre Sichtweise erfahren und das Zukunftskonzept der SPD Wuppertal entwickeln. Wir werden für Mehrheiten bei der Kommunalwahl streiten und mit den Menschen die Zukunft gestalten.“, so Köksal und Schmidt