14. März 2015

Sozialdemokraten setzen Zeichen gegen Pegida, Rechtsextremisten und Salafisten

Karte der Initiative für Freiheit & Demokratie

Karte der Initiative für Demokratie & Toleranz

Auf der heutigen Demonstration der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz nahmen auch zahlreiche Wuppertaler Sozialdemokraten – vornweg die Jungsozialisten – teil, um ein sichtbares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und religiösen Fanatismus und für eine weltoffene tolerante Gesellschaft zu setzen. Anlass dieser öffentlichen Kundgebung waren die zeitgleichen Demonstrationen von Pegida-Anhängern und Salafisten, die Wuppertal am heutigen Samstag als Bühne für ihre zweifelhaften Aufmärsche wählten. Trotz des Versuchs beider Gesinnungsgruppierungen, ihre extremistische Anhängerschaft aus der gesamten Republik zu mobilisieren, kamen weitaus weniger Teilnehmer ins Bergische Land als zuvor angekündigt.

Wuppertaler Sozialdemokraten wie der Versammlungsleiter der Gegendemonstration Daniel Kolle fanden deutliche Worte gegen jede Art von Fremdenhass und Extremismus. Der SPD-Landtagsabgeordnete Josef Neumann bezeichnete Wuppertal sogar als Heimat der Menschenrechte. Gemeinsamer Tenor aller demokratischen Redner war, dass in Wuppertal ein gutes Verhältnis zwischen den verschiedenen religiösen Gruppen herrscht und dass sich keiner für fremdenfeindliche Gesinnungen instrumentalisieren lassen will. Die Tatsache, dass auf der Gegenbewegung mit ca. 700 Menschen letztlich die demokratische Mehrheit demonstrierte, war ein eindeutiger Erfolg für alle Wuppertaler, die sich für Frieden, Freiheit und Toleranz einsetzen.