16. Januar 2017

Wir trauern um Ingrid Rode

Am 04.01.2017 verstarb Ingrid Rode im Alter von 68 Jahren plötzlich und unerwartet.

Mit ihrem Tod haben wir nicht nur ein Mitglied verloren, sondern auch eine gute Freundin und ehrliche Ratgeberin, die wir alle sehr vermissen werden.

Bereits ihre Eltern waren Mitglieder im Ronsdorfer SPD-Ortsverein. Lange war Ingrid parteilos und auch der liberalen Idee in der Sozial-Liberalen Koalition nicht abgeneigt. Nach dem Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt entschloss sich Ingrid Farbe zu bekennen und wurde 1984 auch Mitglied der SPD, wo sie seitdem tatkräftig mitarbeitete.

Seit 1994 war sie Mitglied der Bezirksvertretung und zuletzt Sprecherin der SPD Fraktion. Als Diplom-Physikerin waren ihr analytisches Denken und eine konstruktive Lösungssuche vertraut. Diese Fähigkeiten setzte sie auch in ihrer politischen Arbeit ein.

Dabei verlor sie nie den Blick auf die sozialdemokratischen Werte, deren Umsetzung für sie ein Rode, Ingrid2wichtiges Ziel war. Insbesondere der Einsatz für die Schwächeren in unserer Gesellschaft war ihr das wichtigste Anliegen, welches sich auch in ihrem starken Engagement im Sozialen Hilfswerk Ronsdorf wiederspiegelt.

Im SPD-Ortsverein gehörte Ingrid Rode seit Jahren dem Vorstand an. Unter anderem war sie von 1995 bis 1998 Vorsitzende der SPD Ronsdorf und führte von 2008 bis 2016 die Kasse. Mit ihrer großen Sachkenntnis konnte sie kommunalpolitische Zusammenhänge gut erklären und war damit eine wertvolle Stütze im Ortsverein. Unterschiedliche Meinungen wurden hart aber fair erörtert.

Sie war von 1999 bis 2004 engagierte sachkundige Bürgerin im Umweltausschuss und Stadtverordnete im Rat der Stadt Wuppertal, um sich auch dort für die Belange Ronsdorfs einsetzen zu können.

Ronsdorf hat mit Ingrid Rode nicht nur eine langjährige prägende Politikerin verloren sondern auch eine ganz besondere Persönlichkeit.