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Braucht Wuppertal auch in Zukunft neue Wohn- und Gewerbeflächen?

Termin

Datum:
25. Juni
Zeit:
18:30 bis 20:00
Eintritt:
kostenlos

Veranstaltungsort

Online-Diskussion

Veranstalter

SPD UB Wuppertal

Liebe Wuppertalerinnen und Wuppertaler,

alle Interessierten sind herzlich am Donnerstag, 25. Juni, 18.30 Uhr, zu unserer nächsten Online-Diskussion über die Entwicklung unserer Stadt eingeladen. Im Fokus steht die Frage, ob Wuppertal auch in Zukunft Wohn- und Gewerbeflächen benötigt.

An der virtuellen Podiumsdiskussion mit unserem *Oberbürgermeister Andreas MUCKE nehmen unter der

Moderation von Lothar Leuschen, Chefredakteur der Westdeutschen Zeitung, unter anderem Teil:

  • Dr. Daria Stottrop, Bergische IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid,
  • Sebastian Hartmann, Vorsitzender der NRWSPD,
  • Klaus Jürgen Reese, Vorsitzender der SPD Ratsfraktion und
  • Dr. Rolf Volmerig, Wirtschaftsförderung Wuppertal.

Die Sendung wird live hier über Facebook und über den YouTube Kanal der SPD Wuppertal gesendet:

Unser Standpunkt zu Gewerbeflächen:
Gewerbeflächen sind die Grundlage für gute und fair bezahlte Arbeitsplätze: Gute Arbeit bildet wiederum die Grundlage für unsere Lebensverhältnisse. Obwohl nach Hochrechnungen städtischer Experten die vorhandenen Gewerbeflächen nur für die nächsten 2 Jahre ausreichen, existiert in der Stadtpolitik teilweise die Auffassung, dass in Zukunft aufgrund der Pandemie-Auswirkungen in Wuppertal keine bzw. kaum Gewerbeflächen benötigt werden. Wie falsch und gefährlich diese Spekulation ist, hat zuletzt die Entscheidung des Wuppertaler Traditionsunternehmens vom Baur bewiesen. Vom Baur hat entschieden mitten in der Pandemiezeit seine Produktion zu vergrößern. Beinahe wäre das Unternehmen nach 215 Jahren aus Wuppertal einschließlich der Arbeitsplätze weggezogen, wenn es nicht gelungen wäre, eine Gewerbefläche von 19.500 qm zur Verfügung zu stellen.

Selbstverständlich sind Brachflächen vor der Entwicklung von neuen Flächen vorzuziehen. Wer jedoch aus dogmatischen Gründen Außenflächen ablehnt,, gefährdet die Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze in unserer Stadt. Als SPD stehen wir selbstverständlich für die Bevorzugung von Brachflächen aber auch für die Ausweisung neuer Flächen.

Unser Standpunkt zu Wohnflächen:
In unserer Stadt existieren seit Jahren viele leerstehende Wohnungen. Gleichzeitig sind die Kaltmieten in den letzten 8 Jahren um ca. 19 % gestiegen. Dieser Preisanstieg belegt, dass die Nachfrage nach Wohnraum spürbar gewachsen ist. Wohnen entwickelt sich zunehmend zu einer wichtigen sozialen Frage.

Menschen, die hier keinen geeigneten Wohnraum finden, ziehen in andere Städte um. Dabei verliert unsere Stadt auch Menschen aus der Mittelschicht, die mit ihren Einkommen und ihrer Kaufkraft Wuppertal den Rücken zudrehen.

Der Anteil der leerstehenden Wohnungen konnte diese Entwicklung nicht verhindern. Deshalb reicht auch der Hinweis auf den Leerstand nicht aus, um neue Wohnbauprojekte abzulehnen. Und deshalb stehen wir auch beim Thema Wohnungsbau für die Bevorzugung von bereits vorhandenen Wohnflächen, die Nachverdichtung und die gleichzeitige Ausweisung neuer Wohnbauflächen. In einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft steigt zudem der Bedarf für barrierefreie Wohneinheiten.

Schalten Sie doch ein. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Meinung!

Herzliche Grüße

Servet Köksal
Vorsitzender SPD Wuppertal